Lebensmittelmotten
Überall wo Vorräte wie Mehl, Getreide, Saatgut, Nüsse, Gewürze oder Trockenobst gelagert werden, sind Lebensmittelmotten ein Problem. Sie werden meist mit Sachen eingeschleppt, die bereits mit Eiern und Larven befallen sind.
Entwicklung:
Die Lebensmittelmotten können bei konstanten Temperaturen das ganze Jahr in der Küche auftreten. Die Falter legen die Eier in der Nähe von Lebensmitteln ab. Nach wenigen Tagen schlüpfen kleine Raupen, die zu fressen beginnen. Verpackungen aus Papier und Plastik stellen für die Larven kein Hindernis dar. Sie sondern kontinuierlich einen feinen Spinnfaden ab, mit dem die befallene Ware verklebt wird. Die Larven wandern fressend umher und suchen nach ca. 4-5 Wochen einen Platz zur Verpuppung, meist in Ritzen und Spalten. Nach 9 Tagen schlüpft aus der Puppe die neue Faltergeneration, die wieder ihre Eier ablegen.
Schaden:
Ein Lebensmittelmottenbefall ist durch die Frasstätigkeit der Larven und deren Ausscheidungsprodukte nicht nur unappetitlich, sondern auch gesundheitsgefährdend. Das konsumieren von befallenen Lebensmitteln kann zu allergischen Reaktionen, Schleim- und Hautreizungen sowie zu Darmerkrankungen führen. Da sich auf den Kotresten der befallenen Lebensmittel verschiedene Pilze ansiedeln, müssen diese Lebensmittel entsorgt werden.